Freitag, 7. Februar 2014

Fenster: Mehr als schöne Aussicht


Ist das nicht ein nettes Video? Irgendwie blass und farblos aber in seiner süßen Einfachheit einfach fesselnd. Die unterlegte Musik des - wie es in dessen Pressetext heißt - "multinationalen Quartetts" Fenster tut dabei ihr Übriges und lässt sich unter Umständen mit den selben Adjektiven beschreiben. Wundervoll minimalistisch auf einer atmosphärischen Wellenlänge mit dem ebenso multinationalen Duo Beach House fließt die Musik nur so dahin und gibt sich klanglich transparent wie es der Bandname nahelegt.

Wo aber Fenster sind, ist ein Rahmen nicht weit. Dieser wird in der Musik von Fenster zwar durchaus strapaziert, indem auf unterschiedlichste Stilmittel, vom rein atmosphärischen Klanggebilde bis hin zu poppigen Hooklines, gesetzt wird. Jedoch bleibt die Band ihrem minimalistischen Gesamteindruck zum Beispiel auf dem 2012 erschienenen Debütalbum Bones vor allem durch ein stark zurückgenommenes Tempo und geringe Lautstärke durchgehend treu.


Im März erscheint nun auf dem Berliner Label Morr Music, das zuletzt durch Aloa Input nicht nur hier im Blog auf sich aufmerksam gemacht hat, das Folgewerk der Fenster-Band. The Pink Caves wird das Album heißen. Das Cover ziert ein an Michael Endes Die unendliche Geschichte angelehntes Artwork. Darüber, was sich hinter der visuellen Anspielung eventuell verbirgt, können wir uns dann wohl erst im März fundiert Gedanken machen.

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